Wahre Hoffnung

Lies: Römer 5,1-11

Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind. (Römer 8,16)

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Es ist noch nicht lange her, dass ich mit einem Freund das Empire State Building in New York besichtigte. Die Schlange, die ins Gebäude führte, sah kurz aus – nur die Straße runter und um die Ecke. Doch als wir durch die Tür kamen, bemerkten wir, dass die Schlange von Leuten durch die Eingangshalle, die Treppe hoch bis in einen anderen Raum reichte. Um jede Ecke herum wurde uns bewusst, wie viel länger wir noch anstehen mussten!

Attraktionen und Freizeitparks lotsen die Menschenmassen so, dass die Schlangen kürzer aussehen. Aber das heißt dann nur, dass Enttäuschungen „gleich um die Ecke“ liegen.

Manchmal sind die Enttäuschungen des Lebens aber noch viel schlimmer. Wir bekommen nicht das Ergebnis, das wir erhofften. Freunde, auf die wir zählten, haben uns hängen lassen, eine Beziehung ist in die Brüche gegangen. Aber in diesen Schmerzen erinnert uns die Bibel an die Hoffnung, die wir in ihm haben. Paulus schrieb: „Denn Leid macht geduldig, Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum stärkt unsere Hoffnung. Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt“ (Römer 5,3-5).

Wenn wir durch seinen Geist unser Vertrauen auf ihn setzen, erinnert Gott uns an die Wahrheit, dass wir vollkommen geliebt sind und eines Tages bei ihm sein werden – trotz der Probleme, die wir haben. In einer Welt die uns vielleicht oft enttäuscht, ist es gut zu wissen, dass Gott unsere Zukunft in seinen Händen hält.

In Jesus finden die Hoffnungslosen Hoffnung.

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