Trost spenden

Lies: 2.Korinther 1,1-10

Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich jetzt euch! (Johannes 20,21).

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„Sie hat Gott mir heute Abend geschickt.“

Das waren die Abschiedsworte einer Frau, die ich zuvor auf einem Flug kennengelernt hatte. Sie saß neben mir und hat mir erzählt, dass sie nun am selben Tag wieder auf dem Heimflug war. „Warum sind Sie so schnell wieder umgekehrt?“, wollte ich wissen. Sie senkte ihren Blick, als sie mir berichtete, dass sie ihre Tochter wegen Drogenmissbrauchs gerade eben in eine Entzugsklinik gebracht hatte.

Anschließend erzählte ich ihr in Ruhe, dass ein mir sehr nahestehendes Familienmitglied mit einer Heroinsucht zu kämpfen hatte – und wie Jesus ihn davon freigemacht hat. Beim Zuhören machte sich trotz ihrer Tränen ein Lächeln breit. Nach der Landung, bevor sich unserer Wege trennten, beteten wir zusammen und baten Gott, dass er ihre Tochter von der Abhängigkeit freimache.

Noch am selben Abend dachte ich an Paulus‘ Worte aus 2. Korinther 1,3-4: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er ist der barmherzige Vater, der Gott, von dem aller Trost kommt! In allen Schwierigkeiten ermutigt er uns und steht uns bei, sodass wir auch andere trösten können, die wegen ihres Glaubens angefeindet werden. Wir ermutigen sie, wie Gott uns ermutigt hat.“

Überall um uns herum gibt es Menschen, die durch den Trost, den nur Gott geben kann, ermutigt werden müssen. Er möchte, dass wir voller Fürsorge, Freundlichkeit und Verständnis auf sie zugehen. Er möchte, dass wir die Liebe, die uns mit ihm verbindet, ausleben. Möge Gott uns zu denen schicken, die heute seinen Trost brauchen!

So kannst du beten:

Ich preise dich, Herr Jesus, dass du uns so sehr geliebt hast, dass du am Kreuz für all unsere Sünde bezahlt hast! Hilf mir, dass ich andere heute trösten kann.

Gottes Güte erfüllt unsere tiefsten Bedürfnisse.

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