Was lässt du zurück?

Lies: Jesaja 49,14-16

In einem Buch ließ er die Namen aller aufschreiben, die ihn achten und seinen Namen in Ehren halten. So sollten sie immer in Erinnerung bleiben. (Maleachi 3,16)

Lesen

Vor ein paar Jahren verbrachte ich eine Woche Urlaub auf einer großen Farm in Amerika. Eines Tages, während ich die Farm erkundete, stieß ich auf ein Grab mit einem Holzkreuz. Was auch immer ursprünglich darauf gestanden hatte, war schon längst verwittert. Irgendjemand hat gelebt und war gestorben – und war jetzt vergessen. Das Grab weckte meine Neugierde. Als ich wieder zu Hause war, verbrachte ich einige Stunden damit die Geschichte der alten Ranch und der Umgebung zu googeln, aber ich konnte keine Information über den dort begrabenen Menschen finden.

Man sagt, dass die Besten unter uns ungefähr 100 Jahre in Erinnerung bleiben. Der Rest von uns gerät schnell wieder in Vergessenheit. Die Erinnerung verblasst schon bald wieder, genauso wie das Holzkreuz. Doch unser Vermächtnis (das, was wir zurücklassen) wird durch die Familie Gottes hindurch weitergegeben. Wie wir Gott und andere während unseres Lebens liebten, wird weiterleben. Maleachi 3,16-17 sagt uns, dass „ein Gedenkbuch vor ihm geschrieben [wurde] für die, welche den HERRN fürchten und seinen Namen hoch achten. Und sie werden von mir, spricht der HERR der Heerscharen, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden an dem Tag, den ich bereite“ (SLT).

Paulus sagt über Israels alten König David schlicht und einfach, dass er „den Menschen seiner Zeit nach Gottes Willen gedient hatte“ und dann starb (Apostelgeschichte 13,36). So wie er, wollen wir Gott lieben und ihm dienen, damit wir seine Liebe und Freundlichkeit zur Erinnerung für andere zurücklassen.

So kannst du beten:

Vater, bitte hilf mir, meinen Freunden deine Liebe zu zeigen.

Für Gott zu leben, hinterlässt Spuren.

SHARE:

Teile es mit Deinen Freunden auf:

URL kopiert