Wenn einer leidet, leiden alle

Lies: 1. Korinther 12,14-26

Leidet ein Teil des Körpers, so leiden alle anderen mit, und wird ein Teil geehrt, freuen sich auch alle anderen. (V.26)

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Als der Sportlehrer eine Woche lang nicht zur Schule kam, weil er krank war, fingen alle an, sich Sorgen zu machen. Nach ein paar Tagen im Krankenhaus kam er wieder in die Schule und zeigte uns, was das Problem gewesen war: ein Nierenstein! Er hatte seinen Arzt gebeten, ihm den Stein mitzugeben, damit er ihn uns allen zeigen konnte! Den Stein anzuschauen, fand ich ekelig. Es muss sehr schmerzhaft gewesen sein!

Ist es nicht schräg, dass etwas so Kleines so schlimme Schmerzen verursachen kann? Auf seine Art spricht Paulus in 1. Korinther 12,26 genau darüber: „Leidet ein Teil des Körpers, so leiden alle anderen mit.“ Durch das ganze Kapitel 12, benutzt Paulus den menschlichen Körper, um etwas zu verdeutlichen. Der Körper ist ein Bild für die Gemeinde. Als Paulus sagte: „Gott aber hat unseren Leib so zusammengefügt“ (V.24), sprach er über die gesamte Gemeinde – also alle Christen. Wir alle haben unterschiedliche Gaben und Aufgaben zu erledigen. Doch weil wir alle ein Teil desselben Körpers sind, leiden wir alle mit, wenn ein Mensch leidet. Wenn andere Christen eine schwierige Zeit durchmachen und wegen ihres Glaubens Kummer und Hass erfahren, leiden wir mit ihnen, so, als würden wir den Schmerz selber erleben.

Die Schmerzen meines Lehrers zwangen ihn sich die Hilfe zu holen, die er brauchte. Wir sollten ebenfalls bereit sein, auszuhelfen, wenn wir merken, dass Mitmenschen in irgendeiner Weise leiden. Wir könnten für sie beten, einfach Zeit mit ihnen verbringen oder alles daransetzen, um zu zeigen, dass wir bereit sind, es mit ihnen durchzustehen. Genau so arbeitet der Körper zusammen.

So kannst du beten:

Vater, schenk denjenigen Frieden, von denen ich weiß, dass sie kämpfen oder Schmerzen haben.

Wir stehen das gemeinsam durch.?

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