Singen

Lies: Psalm 98

Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er hat Wunder getan! (V.1)

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Als ich dreizehn war, wurde in der Schule von uns verlangt, dass wir vier ‚Alltagskompetenz‘-Kurse belegen: Kochen, Kunst, Chor und Holzverarbeitung. Am ersten Tag im Chor, rief uns die Chorleiterin einzeln zu sich ans Klavier, um unsere Stimmen zu hören, und uns entsprechend unserer Stimmlage einzuteilen. Als ich am Klavier dran war, sang ich die Noten, die sie mir vorspielte, mehrmals, doch ich wurde in der Klasse keiner Gruppe zugewiesen. Stattdessen schickte sie mich nach wiederholten Versuchen zum Sekretariat, damit ein anderer Kurs für mich gefunden werden konnte. Ich war am Boden zerstört. Ich hatte das Gefühl, als sollte ich auf gar keinen Fall singen.

Diesen Gedanken trug ich einige Jahre mit mir herum, bis ich Psalm 98 las. Der Schreiber beginnt mit einer Einladung „dem Herrn [zu singen]“ (Psalm 98,1). Aber hier geht es nicht um unser Talent des Singens. Gott liebt einfach die Dank- und Loblieder von allen seinen Kindern. Wir sind aufgefordert zu singen, weil Gott „Wunder getan“ hat (V.1).

Der Psalmist betont zwei einleuchtende Gründe, für die wir Gott voller Freude loben sollen: Gott hat uns gerettet, und er hat versprochen, uns nie zu verlassen. In Gottes Chor haben wir alle einen Platz, an dem wir von seinen großen Taten singen können.

Wofür ich dankbar bin:

Vater, du hast in meinem Leben großartige Dinge getan. Ich möchte dir für die Wunder danken, die du getan hast.

Gott hört die Stimmen von allen seinen Kindern gern.?

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