Überall und nirgends

Lies: Psalm 139,7-12

Wie könnte ich mich dir entziehen; wohin könnte ich fliehen, ohne dass du mich siehst? (V. 7).

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Eine Freundin der Familie, die durch einen Autounfall ein Kind im Teenageralter verloren hat, schrieb in einem Blog über ihre Tochter Marie. Nachdem sie von Maries vielen Fotos erzählt hatte, die sie in ihrem ganzen Haus aufgehängt hat, schrieb sie: „Sie ist überall und doch nirgends.“

Obwohl die Menschen, die wir in unserem Leben schon verloren haben, uns von ihren Fotos immer noch zulächeln, sind die Menschen hinter dem Lächeln nirgends mehr zu finden. Sie sind überall – in unseren Gedanken und auf all den Fotos – und doch nirgends.

Doch die Bibel sagt uns, dass die Christen, die wir verloren haben, in Jesus eigentlich nicht nirgends sind. Sie sind in Jesu Haus „beim Herrn“ (2. Korinther 5,8). Sie sind bei Gott, der in gewissem Sinne ‚nirgends und doch überall‘ ist. Schließlich können wir Gott mit unseren eigenen Augen nicht sehen. Und wir haben auch definitiv keine lächelnden Bilder von ihm an unseren Schlafzimmerwänden hängen! Wenn du dich in deinem Haus umschaust, denkst du vielleicht tatsächlich, er sei nirgends. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Er ist überall!

Ganz egal wohin wir auf dieser Erde gehen, Gott ist schon dort. Er ist da, um uns zu führen, helfen und zu trösten. Wir können nirgends hin, wo er nicht schon ist. Wir sehen ihn zwar nicht, aber er ist überall. Angesichts unserer Probleme ist das eine gute Nachricht!

Wofür ich dankbar bin:

Vielen Dank, Vater, dass du in diesem Moment bei mir bist. Lehre mich, dass ich mich auf dich stütze.

Unser größter Trost in schweren Zeiten ist das wissen, dass Gott direkt bei uns ist.

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