Herzschmerz

Lies: Lukas 19,37-44

Als Jesus die Stadt Jerusalem vor sich liegen sah, weinte er über sie (V. 41).

Lesen

Hast du online schon mal einen dieser „Wer bist du“-Tests gemacht? Wie zum Beispiel „Welcher Promi bist du?“, „In welchem Film würdest du mitspielen?“ oder „Welcher Persönlichkeitstyp bist du?“

Ich schlug mir die Zeit mit so einem tot und bekam die Frage: „Was wissen nur ganz wenige Menschen über dich?“ Die Liste an Optionen, die es gab, passte nicht zu dem, was mir in den Sinn kam. Die Antwort lautet nämlich, dass ich ziemlich sentimental bin. Ich weine bei Filmen und wenn ich Bücher lese – manchmal schon wegen Kleinigkeiten. Ich bin echt ein totales Weichei!

Es mag halb so wild sein, wenn man bei Filmen oder erfunden Geschichten weint. Ein ganz anderes Thema ist es, wenn uns reale Menschen und deren Bedürfnisse tief traurig machen. Wenn wir mit anderen mitfühlen, weil sie Schmerzen, Kämpfe oder sonst etwas haben, ahmen wir Jesu Gefühle nach. Er empfand tiefe Traurigkeit und Kummer, als er nach Jerusalem kam, denn sie hatten ihn abgelehnt. Er sagte: „Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt!“ (Lukas 19,42).

Jesus möchte nicht, dass irgendjemand von ihm getrennt ist. Wenn wir heute jemanden treffen, der Jesus noch nicht kennt, wollen wir Gott um Hilfe bitten, dass wir ihn durch seine Augen sehen. Sie sind nicht einfach nur Menschen – es sind seine Menschen. Doch sie sind verloren und laufen in die falsche Richtung; sie brauchen einen Retter. Sie brauchen Jesus.

Denk darüber nach

Kennst du Menschen, die noch keine Christen sind? Was denkst du über sie? Macht dich ihr Leben ohne Gott überhaupt betroffen? Warum oder warum nicht? Wieso betetest du nicht mal für sie, gleich jetzt?

Liebe ist, wenn wir verlorene Menschen nicht allein lassen.

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