Schmerz und Gewinn

Lies: Psalm 32

Wer Gott den Rücken kehrt, der schafft sich Not und Schmerzen. Wer jedoch dem HERRN vertraut, den wird Gottes Liebe umgeben (V. 10).

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Während eines Sommerfußballcamps trugen die Trainer T-Shirts mit folgender Message: „Du hast jeden Tag die Wahl: den Schmerz der harten Arbeit oder den Schmerz des Bedauerns.“ Sie wollten, dass ihr Team jeden Tag so viel Einsatz wie nur möglich brachte!

Harte Arbeit und Disziplin sind oft Dinge, die wir nicht unbedingt wollen. Doch im Sport und im Leben ist der kurzfristige Anstrengungsschmerz oft der einzige Weg um langfristig besser zu werden. Es ist zu spät sich auf harte Zeiten und Herausforderungen vorzubereiten, wenn sie bereits da sind. Wir müssen erst einmal trainieren bevor die schweren Zeiten kommen. Zu oft können wir nur noch sagen: „Was wäre, wenn“, „Wenn doch nur“ und „hätte ich doch nur“. Genau das ist der Schmerz des Bedauerns.

Es ist schmerzhaft, wenn wir auf unsere Entscheidungen zurückschauen und Dinge sehen, die wir besser hätten machen können, oder Probleme erkennen, die wir gar nicht hätten durchmachen müssen. Genauso hat sich einer der Psalmenschreiber gefühlt: „Wer Gott den Rücken kehrt, der schafft sich Not und Schmerzen. Wer jedoch dem HERRN vertraut, den wird Gottes Liebe umgeben“ (Psalm 32,10). Als er auf seine Fehler zurückschaute, erkannte er, wie viel besser es ist, ein Leben zu führen, das Gott täglich vertraut. Das ist die Art von Training, das wir brauchen, um für Probleme, die uns auf unserem Weg begegnen, bereit zu sein. Wenn wir nahe bei ihm gehen und uns in allem, was wir brauchen auf ihn verlassen, brauchen wir kein Leben voller Bedauern haben.

Wir wissen nicht, was uns um die nächste Ecke erwartet – mit Gott zu gehen bedeutet aber, dass wir bereit sind, uns all dem zu stellen.

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