Mit Versagen klarkommen

Lies: 1. Samuel 12,19-25

Ihr habt zwar ein Unrecht begangen. Doch seid von jetzt an dem HERRN treu und dient ihm von ganzem Herzen! (V. 20).

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Wie reagierst du, wenn du Mist gebaut hast? Du wolltest etwas tun, wovon du wusstest, dass es Gott nicht gefällt – du hast dich gedanklich damit auseinandergesetzt und bist gegangen und hast es dann trotzdem getan. Hast du die Nase voll? Bist du enttäuscht von dir selbst? Wütend auf Gott? Willst du einfach nur noch aufgeben? Es gibt noch eine andere Möglichkeit.

Die Israeliten, Gottes Volk, wollten einen König. Sie wurden von Samuel gewarnt, dass sie Gott als wahren König ablehnen würden, wenn sie sich stattdessen einen Menschen als Herrscher wählten. Obwohl sie wussten, dass es falsch war, wollte sie trotzdem einen König. Gott ließ zu, dass sie ihren Willen bekamen. Doch als sie erkannten, wie schlecht ihre Entscheidung gewesen war, baten sie Samuel um Hilfe und Gebete (12,19). Samuel sagte dem Volk: „Ihr müsst keine Angst haben. … Ihr habt zwar ein Unrecht begangen. Doch seid von jetzt an dem HERRN treu und dient ihm von ganzem Herzen!“ (12,20).

Samuel versprach, für sie zu beten und sie den richtigen Weg zu lehren. Er forderte sie auf: „Habt Ehrfurcht vor dem HERRN und dient ihm treu von ganzem Herzen! Vergesst nie, wie viel er schon für euch getan hat!“ (V. 24).

Wir können das, was wir gestern getan haben nicht mehr ändern. Aber wir können uns entscheiden, wie wir heute leben wollen. Bleiben wir wütend auf unsere Fehler? Oder konzentrieren wir uns wieder auf Gott und schauen auf seine Liebe, Vergebung und Treue?

Denk darüber nach:

Wie würde es für dich aussehen, wenn du so leben würdest wie Paulus, der immer „mit ganzer Kraft dem Ziel entgegen[lief]“ (Philipper 3,14)?

Lass die Fehler von gestern nicht heute die Führung übernehmen.

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