Zerbrochene Beziehungen

Lies: Philipper 4,2-7

Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil: Seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst. (Philipper 2,3)

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Von meinem Fenster aus beobachtet ich, wie ein Wohnblock abgerissen wurde. Der komplette Abriss dauerte weniger als eine Woche. Jetzt wird an derselben Stelle ein neues Gebäude gebaut. Das dauert jetzt schon einige Monate. Obwohl die Bauleute sogar nachts und am Wochenende arbeiten, ist es immer noch nicht fertig. Es zeigt mal wieder, dass es viel einfacher ist etwas zu zerstören, als zu erhalten oder zu reparieren!

Das trifft definitiv auch auf unsere Beziehungen und Freundschaften zu. In Philipper 4,2 schrieb Paulus an zwei Frauen in der Gemeinde und sagte: „Evodia und Syntyche bitte ich eindringlich, sich wieder zu vertragen. Sie glauben doch beide an den Herrn Jesus Christus“. Der Streit zwischen diesen beiden Frauen gefährdete die ganze Gemeinschaft, falls sie die Dinge nicht klären würden. Deshalb bat Paulus einen „[treuen] Freund“ (V.3 NLB) ihnen dabei zu helfen, ihre Beziehung wiederherzustellen.

Traurigerweise streiten sich Christen manchmal. Deshalb sollen wir uns auch bei Meinungsverschiedenheiten alle Mühe geben, „mit allen Menschen in Frieden [zu leben]“ (Römer 12,18). Wenn wir unsere Auseinandersetzungen nicht freundlich und respektvoll schlichten können, kann die Liebe innerhalb der Gemeinde ganz schnell zerstört werden, genauso wie der Wohnblock. Menschen werden es sehen und denken, dass es in der Gemeinde genauso ist wie überall – voller Streit und Unstimmigkeiten.

Genau wie jedes andere Bauprojekt braucht es Aufwand und viel Zeit, um den Frieden aufrechtzuerhalten. Doch es lohnt sich. Christen, die sich um einander kümmern, auch wenn sie nicht einer Meinung sind, sind standhaft. Wir wollen unsere gläubigen Freunde und Gemeinden heute ermutigen und stärken!

Um wen kannst du dich heute in deiner Gemeinde kümmern?

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