Dumme Schafe – Guter Hirte

Lies: Hesekiel 34,1-16

Wie ein Hirte seine Herde zusammenbringt, die sich in alle Richtungen zerstreut hat, so werde auch ich meine Schafe wieder sammeln. (V.12)

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Ein Freund von mir hilft auf der Farm seiner Familie beim Versorgen der Schafe mit. Er erzählte mir: „Schafe sind so dumm, dass sie nur das fressen, was direkt vor ihrer Nase ist. Auch wenn sie das ganze Gras schon abgefressen haben, machen sie nicht kehrt und suchen ein frisches Fleckchen – sie fangen einfach an, den Dreck zu fressen!“

Ich musste daran denken, wie oft die Bibel davon spricht, dass Menschen wie Schafe sind. Kein Wunder, dass wir einen Hirten brauchen! Doch weil Schafe so dumm sind, genügt nicht irgendein Hirte. Schafe brauchen einen Hirten, der sich um sie kümmert. Als Hesekiel an Gottes Volk schrieb, während sie Gefangene in Babylon waren, verglich er sie mit Schafen, die von schlechten Hirten geführt wurden. Statt dass sie sich um die Herde kümmerten, benutzten die Führer Israels sie für ihre eigenen Zwecke (V.3) und ließen sie den wilden Tieren als Beute zurück (V.6).

Doch sie waren nicht ganz ohne Hoffnung. Gott, der gute Hirte versprach, sie vor den Führern, die ihnen schadeten, zu retten. Er versprach, sie in ihr eigenes Land zurückzubringen, ihnen ein neues Zuhause und Ruhe zu geben. Er würde die Verletzten heilen und den Verlorenen nachgehen (V.11-16). Er würde gegen die wilden Tiere ankämpfen, damit seine Herde sicher ist (V.28).

Als Gottes Herde brauchen wir Liebe und Führung. Wie toll zu wissen, dass wir einen guten Hirten haben, der uns immer führt (V.14)!

Wofür ich dankbar bin:

Gott, ich danke dir dafür, wie du für uns sorgst! Auch wenn wir nicht wissen, was wir brauchen, oder wohin wir gehen sollen, du sorgst für uns.

Hören wir auf die Stimme unseres Hirten?

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