Das beste Erbe

Lies: Josua 13,8-33

Den Leviten hatte Mose jedoch kein eigenes Stammesgebiet gegeben. Der HERR, der Gott Israels, war ihr Anteil und Erbe und sorgte für sie, wie er es ihnen versprochen hatte (V. 33).

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Nachdem mein Großvater gestorben war, fragte mich eine Freundin, ob er mir etwas hinterlassen hätte. Sie war schockiert, als ich ihr sagte, dass er sein Geld für wohltätige Zwecke gespendet und seiner Familie nur einige persönliche Gegenstände hinterlassen hatte. Meine Freundin war deswegen aufgebracht – ich aber nicht. Ich war stolz auf das, was er mir gegeben hatte: Ein Beispiel der Freundlichkeit und Großzügigkeit. Im Laufe seines Lebens – und dem meiner Großmutter – lehrte er uns, andere mit allem, was wir haben, zu lieben und für sie zu sorgen. Sein Vorbild der Großzügigkeit ist mir viel wichtiger als jedes Geld, das er mir hätte hinterlassen können.

Gott gab den Leviten auch ein besonderes Erbe. Nachdem Josua die Israeliten in das verheißene Land geführt hatte, wurde es unter den Stämmen aufgeteilt, entsprechend dem, was Mose Jahre zuvor gesagt hatte. „Den Leviten hatte Mose jedoch kein eigenes Stammesgebiet gegeben. Der HERR, der Gott Israels, war ihr Anteil und Erbe und sorgte für sie, wie er es ihnen versprochen hatte“ (Josua 13,33). Gott hat elf Stämmen Israels Land gegeben, das für den Getreideanbau und zur Viehzucht genutzt werden sollte. Dem Stamm Levi gab Gott aber etwas ganz anderes: Er gab ihnen sich selbst! Anstatt ihr eigenes Essen anzubauen, sollten sie einfach Gott vertrauen, dass er für sie sorgen wird, während sie im Tempel arbeiteten (V. 14).

Das ist das Erbe, das Gott allen seinen Kindern schenkt: Das Privileg, in allen Bereichen von ihm abhängig zu sein und uns auf ihn zu verlassen!

Wen könntest du ermutigen, dass er sich heute mehr auf Gott verlässt?

So kannst du beten:

Vater, danke, dass du mir zeigst, mich stärker auf dich zu verlassen.

In allem von Gott abhängig zu sein, ist das Beste, das wir sein können.

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