Gespannt warten

Lies: Psalm 130,1-6

Ja, ich warte voller Sehnsucht auf den HERRN, mehr als die Wächter auf den Morgen! (V. 6).

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Ich warte oft. Ich warte darauf, dass meine Gebete erhört werden oder auf Gottes Führung, wenn ich schwere Entscheidungen treffen muss. Obwohl ich nicht genau weiß, wann mein Warten ein Ende haben wird, lerne ich, dass ich mit Gottes Antwort rechnen kann.

In Psalm 130 spricht der Verfasser davon, dass er mit einer Situation zu kämpfen hat, die sich wie die dunkelste Nacht anfühlt. Mitten in seinen Schwierigkeiten entschließt er sich, Gott zu vertrauen und wachsam zu bleiben – wie ein Wachmann im Dienst, der darauf wartet, dass der neue Tag anbricht. „Ja, ich warte voller Sehnsucht auf den HERRN, mehr als die Wächter auf den Morgen!“ (V. 6).

Die Hoffnung, dass Gottes Treue auch schwierige Zeiten überwinden wird, gibt dem Schreiber Grund, immer wieder von Neuem auf Gott zu warten. Auch wenn er Gottes Handeln noch nicht erlebt hat, vertraut er auf die biblischen Zusagen, dass Gott sich um sein Volk kümmern wird.

Bist du gerade in einer schwierigen Situation? Gottes Rettung kommt – entweder in diesem Leben oder im Himmel! Gib in der Zwischenzeit nicht auf, auf Gott zu warten, sondern halte immer wieder Ausschau nach seinem Eingreifen und Handeln. Dein himmlischer Vater ist und bleibt treu.

So kannst du beten:

Vater, bitte hilf mir durch meine Probleme und Belastungen. Öffne meine Augen, damit ich dich bei der Arbeit sehen und dir neu vertrauen kann. Ich bin dir so dankbar, dass du treu bist.

Gott kann man an guten und schlechten Tagen vertrauen.

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