Der Einzelgänger

Lies: Johannes 16,5-16

Was der Vater hat, gehört auch mir (V.15).

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Ich kannte mal jemanden in der Schule, der zum Einzelgänger wurde. Im Unterricht sagte er nie etwas, sein Mittagessen aß er immer alleine und er nahm nie an irgendwelchen außerschulischen Aktivitäten teil. Er hatte so wenig wie möglich mit anderen Menschen zu tun. Nachdem wir die Schule verlassen hatten, schien er einfach zu verschwinden.

Infolgedessen wurde er auch nie versetzt, er musste sich nie um seine Freunde kümmern und er musste auch nie ein nervenaufreibendes erstes Date erleben. Aber zu welchem Preis?! Er hat auch ganz viele tolle Dinge verpasst, die sich ergeben, wenn man Zeit mit anderen Menschen verbringt.

Gott hat uns nach seinem Bild geschaffen – und er ist kein Einzelgänger! In Johannes 1,1 lesen wir, dass vor Anbeginn der Zeit „das Wort“, das später in Jesus „Mensch [wurde] und unter uns [lebte]“ (V.14) „bei Gott“ war. Johannes spricht über die Dreieinigkeit – Gott als Vater, Jesus und der Heilige Geist. Gott hat uns nicht dazu erschaffen, damit er ein bisschen Gesellschaft hat; als drei Personen war er nie allein!

Obwohl Gott uns nicht braucht, hat er sich in seiner Liebe dazu entschieden, uns als seine Freunde zu erschaffen. Und in Johannes 16,5-16 erzählte Jesus seinen Freunden, wie er, sein Vater und der Heilige Geist zusammenarbeiten, um uns zu ihm zurückzubringen.

Lasst uns unseren Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – loben, dass er uns gerettet hat. Durch den Glauben an Jesus vergibt Gott uns, nimmt uns in seine weltweite Familie auf, und bewahrt uns davor, Einzelgänger zu werden.

Kein Christ braucht sich allein fühlen.

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