Wir brauchen Gott

Lies: Johannes 5,16-23

Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten (Johannes 15,5).

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Lauras Mutter kämpfte gegen den Krebs. Eines Morgens betete Laura mit einer Freundin für sie. Ihre Freundin, die durch eine zerebrale Kinderlähmung schon jahrelang körperbehindert war, betete: „Gott, du tust alles für mich. Bitte tu alles für Lauras Mutter.“

Laura staunte über das Verlangen ihrer Freundin nach Gott und ihr Vertrauen in ihn. Später sagte sie: „Wie oft denke ich darüber nach, dass ich Gott in allem brauche? Das sollte ich eigentlich jeden Tag tun!“

Während Jesus auf der Erde lebte, zeigte er seine tägliche Abhängigkeit von seinem himmlischen Vater. Wir denken vielleicht, dass Jesus als Gott in einem menschlichen Körper völlig gut alleine zurechtkam. Aber als die religiösen Führer ihn aufforderten, einen Grund zu nennen, warum er an einem gesetzlichen Ruhetag ‚arbeitete‘ (weil er jemanden heilte), antwortete er: „Von sich aus kann der Sohn gar nichts tun, sondern er tut nur das, was er den Vater tun sieht“ (Johannes 5,19). Jesus sprach ebenfalls darüber, dass er den Vater brauchte!

Jesu Abhängigkeit vom Vater ist ein Beispiel dafür, was es heißt, in einer Beziehung zu Gott zu leben. Jeder Moment, den wir haben, ist ein Geschenk Gottes, und er möchte, dass unser Leben mit seiner Kraft erfüllt wird. Wenn wir ihn lieben und für ihn ein Leben führen, das von Gebet und Bibellesen geprägt ist, zeigen wir auch, dass wir ihn brauchen.

So kannst du beten:

Ich brauche dich für alles, Vater! Hilf mir, zu leben, damit ich dir diene. Ich danke dir, dass du mein Schild und meine Kraft bist!

Gebet ist, wie wir uns auf Gott verlassen.

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