Sicherheitsgurt

Lies: Hebräer 11,1-16

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht (V.1).

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Als Jugendleiter habe ich einen Ausflug zu einem Hindernisparcours organisiert. Meine Jugendgruppe zog ihre Sicherheitsausrüstung an und kletterte eine große Wand hoch. Diejenigen, die als erste begannen, drehten sich häufig um, um die nachfolgenden Kletterer zu ermutigen, dranzubleiben und sich auf ihre Klettergurte zu verlassen. Einer der Jugendlichen starrte die Wand an, als wir die Gürtel und Schnallen um seine Taille festzogen. „Ich schaff das nie im Leben“, sagte er. Wir erinnerten ihn daran, dass seine Gurte ihn sicher halten werden, beteten kurz mit ihm und feuerten ihn an, als er nach oben kletterte.

Wenn wir mit scheinbar nicht zu bewältigen Problemen konfrontiert werden, können Sorgen und Stress unsere Gedanken mit Zweifeln füllen. Doch die Gewissheit, dass Gottes Kraft, Güte und Liebe sich nie verändern wird, schafft ein starkes Band des Vertrauens.

Dieses Vertrauen hat vielen verschiedenen Personen aus der Bibel geholfen, in schwierigen Zeiten weiterzumachen. Sie lebten ein unaufhaltsames Vertrauen in Gott aus. Ein Vertrauen, das bedeutete, dass sie nicht mehr jedes Detail von Gottes Plan kennen mussten, oder wie sich die Dinge regeln würden. Sie brauchten bloß ihn zu kennen (Hebräer 11,1-5).

Wir können die Art und Weise, wie wir mit unseren Herausforderungen umgehen, beeinflussen. Wir können uns daran erinnern, dass Herausforderungen nicht ewig bleiben werden – Gottes Liebe zu uns allerdings schon (V.13-16)! Wenn wir uns nur auf unsere Probleme oder die Entscheidungen, die wir treffen müssen, konzentrieren, kann uns das vom Vertrauen zu Gott abhalten. Doch weil wir wissen, dass er bei uns ist, können wir uns wie in einem Sicherheitsgurt in seiner Liebe und Treue ausruhen.

Wofür ich dankbar bin:

Jesus, danke, dass du unser Sicherheitsgurt bist. Du wirst uns nie loslassen.

Wir brauchen nicht jedes Detail von Gottes Plan zu kennen – wir brauchen bloß Gott zu kennen.

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