Leviatan

Lies: Hiob 41,4-26

Da ist der Ozean, groß und weit, … und den Leviatan, den du geschaffen hast, damit er im Meer spielt (Psalm 104,25-26 NLB).

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Ein Tiefseeforscher sagte: „Geht man in die Tiefen des Ozeans, findet man jedes Mal, wenn man eine Probe entnimmt, eine neue Art.“ Tatsächlich fanden Wissenschaftler innerhalb von einem Jahr kürzlich 1.451 neue Arten von Unterwasserlebewesen. Wir kennen nicht einmal die Hälfte von all dem, was es da draußen gibt!

In Hiob 38 sprach Gott als Lektion für Hiob über alles, was er gemacht hatte. In drei Kapiteln lenkt Gott Hiobs Aufmerksamkeit auf die Macht des Wetters, die Größe des Universums und die erstaunlichen Kreaturen auf der Erde. Das sind Dinge, die wir selber auch sehen können. Dann sprach Gott ein ganzes Kapitel lang über den seltsamen Leviatan. Leviatan ist eine Kreatur wie keine andere, dickem Panzer (Hiob 40,31; 41,5), unschlagbarer Macht (V.4) und „fürchterlichen Zähnen“ (V.6). „Aus seinem Rachen schießen Feuerflammen, … Aus seinen Nüstern quillt der Rauch“ (V.11-12). „Keiner auf der Erde reicht an ihn heran“ (V.25).

Spricht also Gott von einem riesigen Geschöpf, das wir nicht gesehen haben? Ist das der Sinn von Hiob 41?

Nein! In diesem Kapitel wird unser Verständnis von Gottes Wesen vertieft. Ein Schreiber der Psalmen knüpfte daran an und schrieb: „Da ist der Ozean, groß und weit, … und den Leviatan, den du geschaffen hast, damit er im Meer spielt“ (Psalm 104,25-26 NLB). Nach der beängstigenden Beschreibung in Hiob erfahren wir, dass Gott einen ‚Laufstall‘ für dieses furchteinflößende Tier geschaffen hat. Leviatan wurde dafür gemacht, um im Meer zu „spielen“.

Wir haben immer noch nicht alles herausgefunden, was es über die Erde oder das Universum zu wissen gibt. Stell Dir mal vor, wie viel es noch über den Gott und Schöpfer zu lernen gibt, der alles gemacht hat!

Unsere Welt lehrt uns, wie erstaunlich und mächtig unser Gott ist.

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