Immer geliebt

Lies: Lukas 19,7-10

Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten (V.10).

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Nachdem sie sich ein paar Jahre lang durch die Schule gequält hatte, wurde Abbie schließlich aus ihrer renommierten Grundschule genommen und wechselte in eine ‚normale‘ Grundschule. Abbie lebt in Singapur, einem Land mit unglaublich wettbewerbsorientieren Schulsystem, wo eine ‚gute‘ Schule die Zukunftschancen der Kinder verbessert. Viele würden in Singapur diesen Schulwechsel als Misserfolg ansehen.

Abbies Eltern waren enttäuscht und Abbie selbst hatte das Gefühl, als hätte sie alles so kaputt gemacht. Doch schon bald nachdem sie in der neuen Schule war, erkannte sie, was es bedeute, in einer normalen Klasse zu sein. „Mama, ich gehöre hierher“, sagte sie. „Endlich habe ich Spaß an der Schule!“

Diese Geschichte hat mich daran erinnert, wie aufgeregt der Zöllner Zachäus gewesen sein musste, als Jesus sich selbst in sein Haus einlud (Lukas 19,5). Jesus interessierte sich nicht für die Leute, die selbst schon dachten, dass sie perfekt sein, sondern er wollte mit denen Zeit verbringen, die wussten, dass sie Probleme hatten und Gottes Liebe eigentlich nicht verdienten (V.10). Nachdem er uns gefunden und geliebt hat wie wir sind, verspricht uns Jesus, dass wir durch seinen Tod und seine Auferstehung ganz sind. Wir werden allein durch seine Liebe vollkommen gemacht.

Ich empfinde mein Leben als Christ oft als Kampf, da ich weiß, dass die Dinge, die ich tue, Gottes Standard bei Weitem nicht entsprechen. Wie gut zu wissen, dass wir immer geliebt werden, denn Gottes Geist ist ständig in uns am Werk, um uns Jesus ähnlicher zu machen.

Wofür ich dankbar bin

Vater, danke, dass du mich so liebst, wie ich bin, und dass du mich durch deinen Geist Jesus ähnlicher machst. Lehre mich, mich jeden Tag in allen Bereichen auf dich zu verlassen.

Wir sind nicht perfekt, aber geliebt.

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