An wen wendest du dich?

Lies: 2.Könige 1,1-8,13-17

Ihr sollt keinen anderen Gott anbeten, denn der Herr ist ein eifersüchtiger Gott (2.Mose 34,14 NLB)

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Wen rufst du als Allererstes an, wenn du in Schwierigkeiten steckst?

König Ahasja von Israel war vom Dach seines Hauses gefallen. Verletzt und beunruhigt, betete er als Erstes zu Baal-Sebub, dem falschen Gott einer nahegelegenen Stadt. Er wollte wissen, ob er wieder gesund werden würde. Gott sagte Elia, was vor sich ging, und wollte von ihm, dass er dem König eine Frage stellte: Warum betete Ahasja zu Baal-Sebub, anstatt zu dem Gott Israels? (V.3-4). Elia sagte dem König, dass er deswegen nie mehr gesund werden würde (V.6).

Was zeigt uns diese krasse Geschichte darüber, wer unser Gott ist? Weil Jesus die Christen durch das Kreuz zu Gott zurückgeführt hat (Epheser 2,13-18), brauchen sich diejenigen, die an Jesus glauben, nicht vor Gottes Urteil zu fürchten. Doch diese Geschichte weist auf die Tatsache hin, dass wir ihn brauchen und wie falsch es ist, wenn wir auf irgendetwas anderes vertrauen.

Heute ist es vielleicht eher unwahrscheinlich, dass wir einen falschen Gott um Hilfe bitten, aber manchmal tun wir so, als hätten wir alles unter Kontrolle, so, als wären wir unser eigener Gott. Oder wir vertrauen auf unsere Freunde, unsere Schulnoten, unsere Eltern oder Glücksbringer. Doch Gott möchte, dass wir ihm vertrauen. Er verspricht, in schwierigen Zeiten unsere Hilfe zu sein (Psalm 46,2).

Denk darüber nach:

An wen wendest du dich zuerst, wenn es schwer ist? Wann wendest du dich an Gott? Wie würde es aussehen, wenn Gebet immer deine instinktive Reaktion auf Probleme wäre?

Wir haben nicht alles unter Kontrolle – wir brauchen Gott!

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