Klein anfangen

Lies: Sacharja 4,1-14

Denn wer hat die kleinen Anfänge verachtet? (V.10 NLB)

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Serubbabel hat den Auftrag bekommen, Gottes zerstörten Tempel wiederaufzubauen. Eine der ersten Dinge, die er tat, war mit Hilfe von Gottes Volk ein Fundament für den Tempel zu legen. Anschließend begannen sie Stein für Stein auf diesem Fundament zu bauen. Viele Leute lachten über diese kleinen Schritte und „die kleinen Anfänge“ (Sacharja 4,10). Doch Gott versprach Serubbabel Erfolg, aber nicht durch seine eigene Stärke, sondern durch die Macht und Kraft Gottes.

Vor Kurzem habe ich von einem Teenager gelesen, der den vielen Obdachlosen in seiner Stadt helfen wollte. Er beschloss, in seiner Gemeinde von Tür zu Tür zu gehen, um alte oder nicht genutzte Decken zu sammeln, die er dann den Menschen auf der Straße gab. In der nächsten Woche ging er wieder los, um Decken zu sammeln. Andere folgten bald seinem Beispiel. Als Ergebnis dieser ersten kleinen Tat wurde eine Organisation gegründet, die auf der ganzen Welt Decken an Obdachlose verschenkt.

Möchtest du in deinem Umfeld eine gute Veränderung bewirken? Doch du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Vergiss nicht, wie wertvoll es ist, klein anzufangen. Beginne wie dieser Teenager damit, den Menschen mit einer kleiner Geste nach der anderen zu helfen. Du wirst bald sehen, dass wenig viel ist, wenn Gott dabei ist.

Denk darüber nach:

Um wen könntest du dich heute kümmern? Oder welche kleine Tat könntest du tun, um die Liebe Jesu in deiner Schule zu zeigen?

Die kleinste Geste ist besser als der großartigste Plan.

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