Seite an Seite

Lies: Nehemia 3,1-12

Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen (Prediger 4,9).

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In früheren Zeiten war eine Stadt mit kaputten Mauern etwas sehr Schlechtes. Es bedeutete, dass die Menschen, die dort lebten, völlig hilflos und ungeschützt waren. Eine feindliche Armee konnte jederzeit ungehindert eindringen. Deshalb bauten die Juden die Mauern Jerusalems wieder auf. Wie? Indem sie Seite an Seite arbeiten, was uns in Nehemia 3 erzählt wird.

Auf den ersten Blick mag Kapitel 3 eine langweilige Nacherzählung dessen sein, wer welche Arbeit getan hat. Doch wenn man genauer hinschaut, sieht man, wie die Menschen zusammengearbeitet haben. Priester arbeiteten an der Seite von Herrschern. Salbenmischer halfen ebenso wie Goldschmiede. Es gab einige, die in den nahegelegenen Städten lebten und kamen, um auszuhelfen. Andere führten Reparaturen direkt gegenüber ihre Häuser durch. Schallums Töchter arbeiteten zum Beispiel an der Seite der Männer (3,12) und andere Leute reparierten zwei Abschnitte, wie zum Beispiel die Männer von Tekoa (V.5,27).

Zwei Dinge fallen in diesem Kapitel auf. Erstens arbeiteten sie alle gemeinsam für dasselbe Ziel. Zweitens werden sie alle dafür gefeiert, dass sie einfach Teil der Arbeit sind, nicht dafür, wie viel oder wie wenig sie im Vergleich untereinander getan haben.

Heute sehen wir streitende Familien, schwierige Klassenkameraden und unglückliche Freunde. Aber Jesus kam, um unser Leben zu verändern. Wir können dabei helfen, unsere Nachbarschaften und Klassen wiederaufzubauen, indem wir anderen zeigen, dass sie in Jesus neues Leben finden können. Wir alle haben etwas zu tun. Lasst uns also Seite an Seite arbeiten und unseren Teil – ob groß oder klein – dazu beitragen, um eine liebevolle Gemeinschaft zu schaffen, in der die Menschen Jesus finden können.

So kannst du beten:

Vater, hilf mir, Seite an Seite mit anderen zu arbeiten, indem ich Liebe zeige und andere auf Jesus hinweise.

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