Zufrieden mit dem, was wir haben

Lies: Psalm 62

Verlasst euch nicht auf erpresstes Gut, lasst euch nicht blenden von unrecht erworbenem Reichtum! (V.11).

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„Es lohnt sich nicht, dieses Haus auszurauben“, sagte der Dieb, dem klar wurde, dass er seine Zeit vergeudete. Ein Blog erzählte die Geschichte eines Einbrechers, der in ein Haus einbrach und den Besitzer auf der Suche nach Geld mit einem Messer bedrohte. Er ging durch jedes Zimmer, aber fand nur 8 € Kleingeld und ein paar billige Schmuckstücke.

Der Dieb fand, dass der Mann, den er ausrauben wollte, das Geld noch dringender brauchte als er selbst und gab ihm die 8 € wieder zurück. „Ich glaube, er war schockiert“, sagte das Opfer später. „Er konnte nicht glauben, dass das alles Geld war, das ich hatte.“

Vielleicht finden wir diese Geschichte ziemlich witzig. Aber oft kann es passieren, dass wir Ähnliches erleben. Und zwar dann, wenn wir uns etwas nehmen wollen, das Gott uns nicht gegeben hat. Wenn unser Leben voller Neid ist, weil wir die Dinge, das Geld oder die Beliebtheit unserer Freunde haben wollen, geraten wir nur in Schwierigkeiten.

Israels König David hat das auf die harte Tour gelernt. In 2. Samuel wird berichtet, wie er Uria die Ehefrau nahm und letztendlich deswegen viel unerwarteten Schmerz und Unglück erfuhr. Er wurde zum Mörder (2. Samuel 11,14-15), verlor ein Kind (2. Samuel 12,14) und verursachte innerhalb seiner Familie einen lebenslangen Streit (2. Samuel 12,10). Wenn wir auf Dinge aus sind, die Gott uns nicht gegeben hat, werden wir am Ende weniger haben, als am Anfang.

So kannst du beten:

Vater, bitte hilf uns, dir zu vertrauen und uns über das zu freuen, was du uns gegeben hast. Hilf uns, unser Leben nicht damit zu vergeuden, Dingen nachzujagen, die dich abstoßen und uns leer zurücklassen.

Sünde ist niemals den ganzen Aufwand wert.

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