Aufgeben?

Lies: 1.Könige 19,11-18

Nur ich bin übrig geblieben, ich allein. Und nun trachten sie auch mir nach dem Leben! (V.14).

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Warst du schon mal ganz nah dran, aufzugeben? Elia war es. Gott hatte ihn gerade gebraucht, um dem Volk Israel zu beweisen, dass Gott wirklich Gott ist (1.Könige 18). Dann brachten die Drohungen von Königin Isebel Elia dazu, 160 Kilometer südlich nach Beerscheba zu flüchten (19,3). Anschließend lief er weitere 240 Kilometer in den Süden bis zum Horeb, dem Berg Gottes.

Zweimal fragte Gott Elia, was er dort machte (V.9;13). Beide Male antwortete er mit denselben Worten: „Nur ich bin übriggeblieben, ich allein. Und nun trachten sie auch mir nach dem Leben!“ (V.10;14). Er war so in seinen eigenen Sorgen gefangen, dass er vergessen hatte, was Gott durch ihn auf dem Berg Karmel getan hatte (18,16-46). Obwohl er Gottes Macht gesehen und erfahren hatte, war Elia niedergeschlagen. Wie schnell kann es passieren, dass es uns genauso geht.

Gott erlaubte Elia nicht aufzugeben. Stattdessen forderte er seinen müden Diener auf, drei wichtige Aufgaben zu erledigen (19,15-17). Außerdem lag Elia falsch, als er sagte, er sei der Einzige, der Gott gehorchte. Gott hatte noch 7.000 weitere Diener in Israel, die sich wie Elia nicht vor falschen Göttern verneigt hatten (V.18).

Vielleicht kämpfst du wie Elia mit den Dingen, die du gerade durchmachst. Lass Gott zu dir sprechen (V.12). Anstatt dir zu erlauben aufzugeben, wird er dir zeigen, was du durch seine Kraft tun kannst.

So kannst du beten:

Vater, du weißt, was ich heute durchmache. Bitte hilf mir, weiterzumachen. Gib mir die Kraft, dir in allem zu vertrauen.

Es ist immer zu früh, um aufzugeben.

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