Anbetung

Lies: Markus 12,38-44

Diese Frau ist arm und gab alles, was sie hatte – sogar das, was sie dringend zum Leben gebraucht hätte (V.44).

Lesen

Ich benutze Schriftstellerei, um Gott damit Freude und Ehre zu machen. Zurzeit gerade noch mehr, da mich meine gesundheitliche Probleme in meinen Tätigkeiten oft einschränken. Als mir daher jemand sagte, dass er nutzlos finde, was ich schrieb, hat mich das sehr getroffen und ich hatte die Nase voll. Ich fragte mich, ob es überhaupt einen Sinn hatte, Gott mit Schreiben eine Freude zu machen.

Durch Gebet, beim Lesen meiner Bibel und durch die Ermutigung von anderen christlichen Freunden, zeigte mir Gott, dass nur er – nicht die Meinungen anderer Menschen – den Wert unserer Anbetung bestimmt. Also bat ich ihn, mir weiterhin Gelegenheiten zu geben, um für ihn zu leben.

Jesus fordert uns alle auf, unsere Einstellung zum Thema Anbetung und Geben zu überdenken (Markus 12,41-44). Wir denken oft, je mehr wir für Gott tun, desto besser sind wir. Doch während die reichen Leute viel Geld in den Opferkasten des Tempels warfen, legte eine arme Witwe nur ein paar Cents hinein (V.42). Jesus sagte, dass ihre Gabe größer war als die Gabe der anderen (V.43), obwohl der Betrag in den Augen aller anderen so klein war (V.44).

Obwohl es in der Geschichte der Witwe hauptsächlich um Geld geht, kann alles, was wir geben – jede liebevolle und freundliche Geste – ein Akt der Anbetung sein, der Gott Freude macht. Wie die Witwe beten wir Gott an, wenn wir alles, was er uns gegeben hat, nutzen, um seinen Leuten zu helfen und seine Liebe zu zeigen. Wenn wir Gott das Beste von unserer Zeit, unseren Fähigkeiten und Bemühungen überlassen, leben wir ein Leben der Anbetung – mit ihm im Zentrum.

Wenn wir unser Leben für Gott leben, beten wir ihn ständig an.

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