Viel zu tun

Lies: Markus 1,32-39

Am nächsten Morgen stand Jesus vor Tagesanbruch auf und zog sich an eine einsam gelegene Stelle zurück, um dort allein zu beten (V.35).

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Hast du viel zu tun? Für Prüfungen lernen, mit den Hausaufgaben hinterherkommen, in die Jugendgruppe gehen, mit deiner Sportmannschaft trainieren, Zeit mit Familie und Freunden verbringen … Man denkt manchmal schnell, wenn ich nur nicht so viel zu tun hätte, dann könnte ich ein bisschen Zeit mit Gott verbringen.

Ich habe mal einen christlichen Redner gehört, der alle daran erinnerte, dass keiner von uns beschäftigter ist, als Jesus es war. Wohin er auch ging, die Massen folgten ihm. Die Kranken, die Traurigen, die Verletzten, die Einsamen – sie alle baten Jesus um Hilfe. „Aus allen Dörfern liefen [die Menschen] dorthin“, um zu Jesus zu gelangen, auch wenn er und seine Jünger versuchten, etwas Ruhe zu bekommen (Markus 6,31-33).

Wir lesen von Jesus in Kapernaum: „Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen herbei. Die ganze Stadt war vor Simons Haus versammelt. Jesus heilte viele Menschen von den unterschiedlichsten Krankheiten und trieb viele Dämonen aus“ (1,32-34). Am nächsten Tag fand Jesus alleine einen ruhigen Ort und betete. Dort bekam er von seinem Vater die Anweisung, an weitere Orte zu gehen und dort von der guten Nachricht zu erzählen. Jesus sprach mit Gott und verließ sich in seiner Arbeit auf den Heiligen Geist.

Sieht das nach einer weiteren arbeitsreichen Woche aus? Ahme Jesu Beispiel nach und reservier’ dir ausreichend Zeit, um ganz alleine mit Gott zu sprechen. Verlasse dich dann auf Gottes Kraft, dass er dir hilft, die Probleme des Alltags zu bewältigen.

Für ein ausgeglichenes Leben solltest du regelmäßig Zeit mit Gott verbringen.

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