Durch eigene Kraft schaffen

Lies: 2. Chronik 20,1-4; 14-22

Diese Nachricht jagte Joschafat Angst ein. Er wandte sich an den HERRN um Hilfe und rief ganz Juda zum Fasten auf (V. 3).

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Bodybuilder, die an Wettkämpfen teilnehmen, setzen sich extremem Training aus. Zunächst konzentrieren sie sich darauf, Muskelmasse aufzubauen. Rücken die Wettkämpfe näher, versuchen sie, sämtliches Fett um die Muskeln herum zu verlieren. In den letzten Tagen vor dem Wettbewerb trinken sie weniger Wasser als normalerweise, damit ihr Muskelgewebe noch deutlicher hervortritt. Doch weil sie im Vorfeld nicht mehr ausgewogen gegessen oder ausreichend getrunken haben, sind sie während des Wettkampfes tatsächlich am schwächsten – auch wenn sie am stärksten aussehen!

In 2. Chronik 20 lesen wir genau vom Gegenteil: Wir lassen zu, dass wir schwach aussehen, weil wir in Gottes Stärke ruhen. König Joschafat bekam die Mitteilung: „Ein riesiges Heer zieht … gegen uns heran“ (V. 2). Daraufhin „rief [er] ganz Juda zum Fasten auf“ (V. 3), sodass niemand mehr etwas aß. Dann baten sie Gott um Hilfe. Als er schließlich seine Armee versammelte, stellte Joschafat Sänger auf, die Gott an vorderster Front seiner Armee lobten (V. 21). Als sie zu singen begannen, „ließ der HERR die Truppen … in einen Hinterhalt geraten. Sie wurden in die Flucht geschlagen“ (V. 22).

Joschafats Entscheidung zeigt sein Vertrauen in Gott. Er beschloss, sich nicht auf seine eigene menschliche und militärische Stärke zu verlassen und stützte sich stattdessen auf Gott. Wenn wir die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, mit eigener Kraft schaffen wollen, sollten wir einen Schritt zurücktreten, mit Gott reden und zulassen, dass er unsere Stärke ist.

So kannst du beten:

Vater hilf mir, mich auf deine Kraft zu verlassen, anstatt auf meine eigene. Ich möchte bereit sein, in mir selbst schwächer zu werden, damit deine Kraft in meinem Leben sichtbar wird.

Wir müssen unsere eigenen Schwächen akzeptieren, wenn wir in Gottes Stärke ruhen wollen.

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