Second-hand Glaube

Lies: Richter 2,6-12

Es [gab] eine neue Generation, die den HERRN weder kannte noch wusste, was er für Israel getan hatte (V. 10).

Lesen

Ich wuchs in Singapur auf und erinnere mich daran, wie viele meiner Schulfreunde, die nicht in einem christlichen Elternhaus aufwuchsen, von ihren Eltern rausgeschmissen wurden, weil sie an Jesus Christus glaubten. Sie litten für ihren Glauben, aber das überzeugte sie nur noch mehr von Jesus. Im Gegensatz dazu hatte ich eine christliche Familie. Ich habe für meinen Glauben nicht so leiden müssen – trotzdem musste ich mich erst ganz persönlich von Jesus überzeugen. Die Israeliten, die mit Josua als Erstes in das Gelobte Land kamen, sahen die gewaltigen Taten Gottes und vertrauten ihm (Richter 2,7). Doch leider waren es ihre Kinder „die den HERRN weder [kannten] noch [wussten], was er für Israel getan hatte“ (V. 10). So dauerte es nicht lange und sie fingen an, falsche Götter anzubeten (V. 12). Sie haben den Glauben ihrer Eltern nicht zu ihrem eigenen gemacht. Keiner von uns kann vor Gott bestehen, weil unsere Eltern oder unser Jugendleiter eine Beziehung zu Jesus haben. Jeder von uns muss Jesus selber begegnen, ihn kennenlernen und ihn als unseren persönlichen Retter annehmen. Wenn wir das nicht tun, werden wir uns am Ende von ihm abwenden, vor allem, wenn es schwierig wird.

Familien, in denen alle Verwandte gläubige Christen sind, sind toll. Aber so was wie einen ‚Secondhand Glauben’, der von einer Person zur nächsten weitergereicht wird, gibt es nicht. Finde heraus, was Gott in der Bibel sagt, und glaube ganz persönlich an ihn!

Wenn dein Glaube an Gott nicht dein eigener ist, dann ist es kein Glaube.

SHARE:

Teile es mit Deinen Freunden auf:

URL kopiert