„Hyperseeing“

Lies: Römer 8,28-30

Wenn Christus kommt, werden wir ihm ähnlich sein. (1. Johannes 3,2)

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Hast du dich jemals gefragt, wie es Künstlern gelingt, aus einem Holzklotz ein Tier zu schnitzen? Oder wie aus einem Steinbrocken ein Gesicht wird? Künstler haben dafür ein Wort: „Hyperseeing“. Es bedeutet, dass wenn sie den Holzklotz betrachten, sie im Gegensatz zu uns nicht nur den Klotz an sich sehen, sondern schon das Kunstwerk, das sie daraus machen wollen.

„Hyperseeing“ ist auch eine gute Beschreibung für unseren ‚allsehenden‘ Gott. Er sieht alles, was wir sind – und noch mehr. Er sieht genau, wie wir sein werden, wenn er sein Werk in uns zu Ende gebracht hat; wenn wir – genau wie Jesus – ohne Schuld und Fehler vor ihm stehen werden. Der Gott, der sein wunderbares Werk in uns begonnen hat, wird so lange an uns arbeiten, bis er es an dem Tag, an dem Jesus wiederkommt, beendet (Philipper 1,6). Tag für Tag, meißelt er Stück für Stück an uns, damit wir seinem Sohn noch ähnlicher werden. Gottes Werk in uns kann nicht gestoppt werden! Ob wir nun das Leben gerade genießen oder uns elend fühlen, Gott ist an der Arbeit. Ob wir uns auf den heutigen Tag freuen oder wünschten er würde schnell vergehen, Gott benutzt alles, was wir gerade durchmachen, um uns weiter zu formen.

Denk darüber nach:

In welchen Bereichen deines Lebens bist du heute Jesus ähnlicher als noch vor einem Jahr?

Was zeigt dir Gott im Moment von sich?

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