Was geht es dich an?

Lies: Johannes 21,15-22

Wenn ich will, dass er so lange lebt, bis ich wiederkomme, was geht es dich an? Folge du mir nach!

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Hast du schon einmal einen Kinderchor oder ein Kinderorchester beobachtet,

vielleicht, wenn ein jüngerer Bruder oder jüngere Schwester mit dabei war? Man kann davon ausgehen, dass die Kinder überall hinschauen nur nicht auf den Dirigenten. Sie zappeln, hampeln rum und schubsen sich gegenseitig. Sie stehen auf Zehenspitzen, um im Publikum ihre Eltern zu entdecken und wenn sie sie gefunden haben winken sie wie wild mit den Händen. O ja, und manchmal fangen sie auch an zu singen oder spielen ihre Instrumente! Kleine Kinder können ziemlich komisch sein, wenn sie sich so verhalten. Eltern und Großeltern sagen dann meist: wie süß! Bei Erwachsenen wäre so ein Verhalten allerdings nicht mehr so süß.

Christen verhalten sich manchmal wie die Sänger in einem Kinderchor. Anstatt auf Jesus, den großartigen Dirigenten zu schauen, sind wir eifrig dabei, uns umzudrehen, uns gegenseitig zu beobachten oder ins Publikum zu schauen.

Jesus warnte Petrus vor solchem Verhalten. Nachdem Jesus Petrus einen Auftrag gegeben hatte, zeigte Petrus auf Johannes und fragte: „Was wird denn aus ihm?“ Jesus antwortete mit einer Gegenfrage: „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“

Manchmal werden wir von dem, was andere tun, abgelenkt. Wir meinen, dass Gottes Plan für ihr Leben besser ist als sein Plan für unser Leben. Dabei ist Gottes Plan für jeden von uns derselbe: nämlich Jesus nachzufolgen. Wenn wir nur noch Jesus ansehen, werden wir nicht von Gottes Plan für alle anderen ablenken.

Jeder von uns spielt in Gottes Plan eine wichtige Rolle

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