Augenzeuge

Lies: 1. Johannes 1,1-10

So haben wir Gemeinschaft miteinander und zugleich mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus (V. 3).

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Ich arbeite in einem Produktionsteam von einer Fernsehshow. In der Show erzählen wir gerne Geschichten von unterschiedlichen Menschen. Eine der tollsten Sachen, die ich dabei machen darf, ist, mit Freunden und Familie der Person zu reden, deren Lebensgeschichte wir erzählen. Es sind ihre Details als ‚Augenzeugen‘, die uns wirklich dabei helfen, die Person noch viel besser kennenzulernen.

Als Johannes, einer der zwölf Jünger Jesu, ein alter Mann war, schrieb er einen Brief, der deutlich machte, dass er einer der entscheidenden Augenzeugen im Leben Jesu war. Er hatte miterlebt, was Jesus alles gemacht hatte und war sein enger Freund gewesen: „Dieses Leben ist offenbar geworden. Wir haben es gesehen und können es bezeugen. Deshalb verkünden wir die Botschaft vom ewigen Leben. Es war bei Gott, dem Vater, und hat sich uns gezeigt“ (1. Johannes 1,2). Er schrieb diesen Brief, „damit auch ihr mit uns im Glauben verbunden seid. So haben wir Gemeinschaft miteinander und zugleich mit Gott, dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus“ (V. 3). Dann fügte er hinzu: „Wir schreiben euch das, damit wir uns von ganzem Herzen freuen können“ (V. 4).

Weil die Jünger Jesu die Ereignisse gesehen und dann aufgeschrieben haben, können wir sicher sein, wer Jesus ist. Obwohl wir ihn nicht so gesehen haben wie sie, haben wir allen Grund dazu, ihm zu vertrauen.

Wofür ich dankbar bin:

Danke, Vater, für die Augenzeugenberichte vom Leben Jesu, die wir in deinem Wort lesen können. Und danke für die Menschen in unserem Leben, die ihn kennen. Sie helfen uns auch, zu glauben.

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ – Jesus

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