Zeit für Geschichten

Lies: 2. Korinther 3,1-11

Ja, jeder kann sehen, dass ihr selbst ein Brief von Christus seid, ... nicht mit Tinte [geschrieben], sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes; nicht auf steinerne Gesetzestafeln wie bei Mose, sondern in menschliche Herzen (V. 3).

Lesen

Als ich noch klein war, liebte ich es, wenn meine Mutter mir vorlas. Ich saß dann immer auf ihrem Schoß und hörte genau zu. Während sie las, schaute ich mir jedes Bild ganz aufmerksam an und konnte es kaum erwarten herauszufinden, wie es auf der nächsten Seite weiterging.

Hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, dass unser Leben eine Geschichte erzählt? In jeder Situation, sei sie nun schön oder schlimm, beobachten uns die Menschen um uns herum und hören zu, was wir erzählen. Unsere Geschichte wird nicht nur allein mit Worten weitergegeben, sondern auch durch unsere Einstellung und unser Handeln, wie wir auf gute und schlechte Dinge des Lebens reagieren. Unsere Freunde, Familie und Lehrer können alle miterleben, welche Geschichte wir erzählen.

Paulus erinnert uns daran, dass wir als Nachfolger Jesu wie ein Brief sind: „Er ist in unser Herz geschrieben und kann von allen gelesen werden … nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes“ (2. Korinther 3,2-3).
Welche Geschichte lesen unsere Mitmenschen in unserem Lebensbrief? Geschichten der Vergebung? Freundlichkeit? Großzügigkeit? Geduld? Liebe?

So kannst du beten:

Lieber Herr Jesus, wir lieben Dich. Wir wollen, dass unser Leben die Geschichte von Deiner Güte und Gnade erzählt. Lass uns mutig sein, wenn wir andern von dir weitersagen. Gebrauche uns in einer Weise, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Welche Geschichte erzählst du heute?

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